Für 2018: Gute Vorsätze contra Aufschieberitis

von • 03.01.2018 • Allgemein, TippsComments (0)411

Ein fast noch unberührtes Jahr 2018 verlangt nach guten Vorsätzen. Das Neue erzeugt einen Motivationsschub ähnlich dem, wenn man sich angesichts neuer Schuhe  innerlich schwört, diese auch immer gut zu pflegen. Weniger Stress haben und dafür mehr Zeit für Freunde, Familie und sich selbst, rangieren auf den vorderen Plätzen der Skala des guten Willens und Wollens. Weniger Alkohol und Tabak dafür mehr Sport sind die Klassiker. Auch kleinere Heldentaten wie Treppensteigen statt Fahrstuhlfahren, wichtige Versicherungen abschließen oder rechtzeitig die Steuerbelege ordnen, scheinen im Bereich des Machbaren zu liegen.

Aber Hand aufs Herz: Wie lang ist die Halbwertzeit Ihrer guten Vorsätze? Fällt schon die dritte Jogging-Runde einem Regenschauer zum Opfer? Und überhaupt: Morgen ist doch auch noch ein Tag! Dem Teufelchen, das imaginär auf unserer Schulter sitzt und kreischt „Du Bummler“ stopfen wir mit Ausreden das Maul, weil wir mehr oder weniger ausgeprägt leiden! An Prokrastination – so nennen es Wissenschaftler, Aufschieberitis sagt der Volksmund. (Falls Sie nicht dazugehören, bitte ab hier nicht weiterlesen.)

Also verschwinden viele unserer guten Vorsätze, die unserer Gesundheit und unserem Leben gut getan hätten, in der Versenkung des Vergessens. Bleiben manchmal gar wichtige Dinge auf der Strecke oder verursachen, auf den letzten Drücker erledigt, richtig Stress.

Wir haben hier sieben Tipps, wie sich das chronische Auf-morgen-Verschieben überwinden lässt. Die können auch dabei helfen, gute Vorsätze einzuhalten oder neue Vorhaben umzusetzen:

1. Beginnen Sie sofort!
Laut 72-Stunden-Regel sinkt die Chance, eine geplante Aufgabe zu erledigen, gegen Null, wenn nicht binnen drei Tagen der erste Schritt gemacht wird.

2. Planen Sie so konkret wie möglich!
Ohne guten Plan läuft gar nichts. Dieser sollte jedoch nicht nur im Kopf existieren, sondern jederzeit greif- und sichtbar sein. Daher: To-do-Listen oder Mindmaps anlegen!

3. Gliedern Sie Aufgaben in Teilaufgaben – inklusive klarer Deadlines!
Wichtig beim Planen: Nicht alles kann und muss sofort komplett erledigt werden. Erfolgversprechender und realistischer ist es, komplexe Aufgaben in kleine, überschaubare Blöcke aufzuteilen.

4. Setzen Sie Prioritäten!
Priorisieren ist ein zentrales Werkzeug, um Aufgaben sinnvoll anzugehen. Wenn Sie die Prioritäten zugewiesen haben, fangen Sie an Dinge umzusetzen, und zwar die wichtigen und dringenden zuerst.

5. Holen Sie sich Mitstreiter ins Boot!
Gemeinsam geht es besser – also zusammen anpacken und sich gegenseitig unterstützen! Auch kleine Wettstreite können motivieren.

6. Erzählen Sie anderen von Ihren Zielen und Vorhaben!
Wenn Sie Ihre Ziele und Vorhaben vor Freunden, Bekannten und Kollegen publik machen, sorgt das natürlich für Druck. Aber genau diesen Druck, den brauchen wir manchmal.

7. Der wichtigste Tipp – Belohnen Sie sich!
Auf alles, was man geschafft hat, darf man stolz sein. Man darf sich selbst loben und sich etwas Gutes gönnen, eine Auszeit, ein schönes Erlebnis, ein gutes Buch, alles eben, was einem selbst gut tut.

Hier können Sie jetzt die Tipps ausführlich nachlesen und gleich umsetzen.

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