Gefährliche Wetterbedingungen bei Schnee und Eis

von • 26.01.2017 • Allgemein, TippsComments (0)1421

Gerade im Winter heißt es Augen auf im Straßenverkehr. Das gilt als Fußgänger und als Autofahrer, besonders um nicht ins Rutschen zu kommen. Dabei ist ein glatter Fußweg nicht immer ein glatter Fußweg und eine glatte Fahrbahn nicht immer eine glatte Fahrbahn. Denn im Winter gibt es verschiedene Arten von Glätte, die man kennen sollte, um eine brenzlige Situation bereits im Vorfeld zu erkennen. Wir klären deshalb auf:

1. Reifglätte
Reifglätte entsteht durch Nebel oder feuchte Luft, die über einen kalten Boden oder eine kalte Fahrbahn ziehen. Die Bodentemperatur liegt dabei unter 0°C. Besondere Vorsicht ist deshalb bei hoher Luftfeuchtigkeit und einer niedrigen Fahrbahntemperatur gegeben, z.B. nachts. Bedenken Sie immer, im Zweifelsfall kann eine feucht wirkende Fahrbahn bereits gefroren sein.

2. Eisregen
Eisregen kennt man auch als ‚Blitzeis‘. Dabei trifft Regen bei Temperaturen unter 0°C auf den Boden und gefriert deshalb sofort. In der Folge bildet sich umgehend eine harte, zusammenhängende Eisschicht. Dies kann besonders verhängnisvoll auf Fahrbahnen sein.

3. Eisglätte
Eisglätte ist ebenfalls als ‚überfrierende Nässe‘ bekannt. Diese entsteht bei schnell wechselnden Temperaturen, bspw. bei liegendem Schnee mit Sonnenschein am Tag und Minusgraden in der Nacht. Die sinkenden Temperaturen haben zur Folge, dass Pfützen oder Schmelzwasser gefrieren.

4. Schneeglätte
Schneeglätte entsteht beim Festfahren von liegendem Schnee oder auch beim Gefrieren von Schneematsch.

Besondere Vorsicht gilt immer bei schnell wechselnden Temperaturen um den Gefrierpunkt, so wie wir es zurzeit vorfinden. Die Boden- und Fahrbahnbeschaffenheit kann sich dadurch ständig ändern und eine Eisschicht bei 0°C mit einem zusätzlichen Wasserfilm ist tatsächlich gefährlicher, als eine Eisschicht bei kälteren Temperaturen.

Signale für eine vereiste Fahrbahn sind leisere Abrollgeräusche oder eine weichere Lenkung sowie Probleme beim Anfahren.

Gefährliche Tageszeiten bestehen besonders abends und morgens, wenn der Winterdienst nicht im Einsatz ist und nachts bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Gefährliche Stellen sind an Brücken, Kuppen, Wäldern, Allen und Straßen in der Nähe von Gewässern zu erwarten. Ebenso gefährlich sind ungeräumte Nebenstraßen, Spurrillen und Kurven.

Wie Sie lesen können, gibt es einiges zu beachten, denn Glätte ist eben nicht gleich Glätte. Zur Unterstützung bei jedem Wetter, auch bei Glatteis, hilft Ihnen unsere MehrWetter-App. Damit Sie noch besser geschützt sind, bekommen Sie postleitzahl- und geokoordinatengetreue Unwetterwarnungen als Push-Nachricht auf Ihr Mobiltelefon. Damit Sie immer sicher und gut an Ihr Ziel kommen, egal ob im Auto oder zu Fuß.

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