Gefährliche Wetterbedingungen bei Nacht und Nebel

von • 02.02.2017 • Allgemein, TippsComments (0)1501

Die Wetterbedingungen können für Autofahrer und Fußgänger im Winter anstrengend sein. Gerade momentan sind die Tage kurz, es wird spät hell und früh dunkel. Kommt dann noch Nebel dazu, ist eine schlechte Sicht garantiert. Dieser tritt besonders gerne in der Nähe von Gewässern, über Wiesen und Wäldern und in Tälern auf. Um in diesen Situationen Unfallsituationen vermeiden, sollten Sie vorausschauend fahren. Wir erklären, wie:

Die wichtigsten Regeln bei Nebel:

1. Lassen Sie sich nicht von optischen Täuschungen verleiten. Fahrzeuge erscheinen im Nebel oft weiter entfernt, als es tatsächlich der Fall ist. Fahrer handeln dadurch oft zu riskant und halten einen zu geringen Abstand zu Ihrem Vordermann ein.

2. Für den Abstand zum Vordermann gilt folgende Faustregel bei Nebel: Abstand = Geschwindigkeit in km/h. Das heißt, wenn Sie 60 km/h fahren, müssen Sie auch 60 Meter Abstand zum Fahrzeug vor Ihnen halten.

3. Die Nebelschlussleuchten dürfen Sie erst bei Sichtweiten unter 50 Metern im Nebel anschalten, konsequenterweise dürfen Sie dann auch nicht mehr schneller als 50 km/h fahren. Als Orientierung dienen die Leitpfosten, die im Abstand von 50 Metern aufgestellt sind.

4. Wenn die Sicht wieder besser wird, also mehr als 50 Meter, müssen Sie die Nebelschlussleuchten wieder ausmachen, sonst kann ein Bußgeld drohen.

5. Ihr Abblendlicht hingegen, schalten Sie bereits an, sobald der Nebel aufkommt. In diesem Fall reicht auch nicht mehr das Tagfahrlicht, sollte dieses an Ihrem Fahrzeug vorhanden sein. Und die Nebelscheinwerfer dürfen nur dann eingeschaltet werden, wenn es wirklich erhebliche Sichtbehinderungen gibt.

6. Allgemein sollten Sie Ihre Geschwindigkeit immer an Ihre Sicht anpassen. Hängen Sie sich bei Nebel bitte nie an Ihren Vordermann dran, sondern orientieren Sie sich lieber am rechten Seitenstreifen der Fahrbahn.

Die wichtigsten Regeln bei Dunkelheit:

1. Die Geschwindigkeit in Dunkelheit sollte sich ebenfalls an der Sicht in Metern orientieren. Konkret bedeutet dies, Sicht in Metern = Geschwindigkeit in km/h.

2. Stören Sie sich nachts auch immer so sehr an den Lichtern des Gegenverkehrs? Es hilft, wenn Sie versuchen, nicht direkt in die Lichtquelle des entgegenkommenden Fahrzeugs zu schauen und den Rückspiegel abzublenden.

3. Vermeiden Sie Streulicht, indem Sie Ihre Windschutzscheibe von innen und außen sauber halten.

4. Helfen Sie anderen Autofahrern zu einer besseren Sicht, indem Sie sicherstellen, dass Ihre Scheinwerfer richtig eingestellt sind. Je nachdem, wie sehr Ihr Auto beladen ist, sollten Sie dafür die Höhenverstellung der Scheinwerfer nutzen.

Wie Sie lesen können, gibt es einiges zu beachten, damit aus Ihrem Ausflug keine Nacht- und Nebelaktion wird. Aber auch weitere winterliche Wetterbedingungen, wie Schnee und Eis können gefährlich sein. Lesen Sie mehr dazu hier. Damit Sie bei schlechtem Wetter im Vorfeld die richtige Reisezeit einplanen können, gibt es unsere MehrWetter-App. Damit Sie noch besser geschützt sind, bekommen Sie postleitzahl- und geokoordinatengetreue Wettermeldungen als Push-Nachricht auf Ihr Mobiltelefon. Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen.

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